CSI-W Göteborg: Geir Gulliksen triumphiert mit Quatro

Die letzte Etappe des Longines FEI Weltcup der Springreiter ist entschieden. Der Sieg ging an den Norweger Geir Gulliksen mit VDL Groep Quatro. 



Beim Stechen der letzten Weltcup-Etappe der aktuellen Saison in Göteborg gab es lediglich zwei Nullrunden. Eine zeigte der Norweger Geir Gulliksen mit dem inzwischen 14-jährigen Wallach VDL Groep Quatro (Quaprice Margot  x Caletto I), die andere Nullrunde gelang dem Schweizer Bryan Balsiger mit Twentytwo des Biches (Mylord Carthago x Kalor du Bocage), der sich den Sieg in der Auftakt-Etappe der aktuellen Weltcup-Saison geschnappt hatte. Der Norweger war in Göteborg deutlich schneller unterwegs und sorgte mit seinem Ritt in 45,75 Sekunden für einen norwegischen Sieg. Die schnellste Runde im Stechen mit fünf Paaren lieferte der Franzose Kevin Staut im Sattel seines For PLeasure-Sohns For Joy van't Zorgvliet (44,51). Doch leider blieb das Paar nicht ohne Fehler und so belegte Kevin Staut am Ende Platz drei. 

Geir Gulliksen feierte mit seiner Runde und dem Sieg in der Weltcup-Prüfung von Göteborg den bislang größten Erfolg seiner Karriere. Da nahm er es auch mit humor, dass er im Rahmen der Siegerehrung einen unsanften Abgang von seinem Pferd machte. "Mir geht es eigentlich gut - außer meinem Hintern! Ich würde nichts ändern wollen, was heute passiert ist. Diese Zuschauer - von allen Shows auf der ganzen Welt gibt es kein solches Publikum. Selbst wenn ich vom Pferd falle, spielt es keine Rolle, ich könnte nicht glücklicher sein. Dies ist definitiv der Höhepunkt meiner Karriere!" so der 60-jährige Reiter nach seinem Triumph. Mit den Punkten aus Göteborg hat sich der Springreiter auf Platz 10 im Ranking verbessert.

Bester Deutscher war Daniel Deußer mit Jasmien vd Bisschop auf Platz sechs. Ein Fehler im Umlauf vereitelte die Teilnahme am Stechen. Für eine vordere Platzierung und ein Plus auf dem Ranking-Konto der Tour sorgte die Leistung aber trotzdem. Insgesamt liegt Daniel Deußer nun auf Platz drei der Tour-Wertung. Den Platz teilt er sich mit Macus Ehning, der wie Deußer 73 Zähler vorweisen kann. Beide sind damit für das Finale in Las Vegas qualifiziert. 

Ergebnisse