CSI-W Basel: Heimsieg für Steve Guerdat im Longines Grand Prix

Steve Guerdat hatte beim Heimturnier in Basel eindeutig die Siegerhosen an. Im Sattel seines Victorio des Frotards führte er die Ehrenrunde im Longines Grand Prix an, nachdem ihm zu Ehren die Hymne der Schweiz gespielt wuurde. 



Der Longines Grand Pric von Basel sah ein exzellentes Teilnehmerfeld im Stechen. Neun Reiter, darunter die Top 3 der Weltrangliste, traten an, um den Sieg unter sich auszumachen. Als dritter Starter im Stechen lieferte Steve Guerdat mit seinem elfjährigen Vitcorio des Frotards (Barbarian x Prince Ig'or) vor heimischer Kulisse eine saubere Runde in 36,98 Sekunden. An dieser Zeit bissen sich die nachfolgenden Reiter die Zähne aus. Alle. Bis auf einen: Der Belgier Pieter Devos und sein 16-jähriger Espoir beendeten den Stechparcours in 36,53 Sekunden. Doch zwei Abwürfe ließen das Paar auf Platz acht zurückfallen. 

Fehlerfrei, jedoch bei weitem nicht so schnell wie Steve Guerdat, erwies sich der Ire Denis Lynch mit Chopin’s Bushi (Contendro x Nairobi), die nach 39,42 Sekunden ins Ziel galoppierten und mit dieser Leistung Platz zwei belegn konnte. Bester Deutscher in dieser Prüfung war Michael Jung mit Chelsea (Check In x Argent). Seine Runde in 38,04 Sekunden sorgte trotz Abwurf für Platz fünf. Daniel Deusser und Killer Queen (Eldorado vd Zeshoek x For Pleasure) brachten an zwei Hindernissen Stangen zu Fall und belegten Platz neun, waren aber noch im Geld. Die neue Nummer eins der Weltrangliste Martin Fuchs hatte es als Schlussreiter mit Silver Shine am Ende in der Hand seinem Freund Steve Guerdat den Sieg streitig zu machen. Er ritt auf Angriff, brachte am Oxer aber eine Stange zu Fall. Damit war der Sieg von Steve Guerdat in trockenen Tüchern.

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