Isabell Werth - Den Haag statt s'Hertogenbosch

Flexibilität hat an diesem Wochenende Isabell Werth bewiesen. Das Weltcup-Turnier in s'Hertogenbosch wurde erst nach dem Vet-Check abgesagt, die Reiter mussten wenige Stunden vor dem Start der ersten Prüfung ihre Pferde aufladen und wieder nachhause fahren. Statt mit einem ihrer Spitzenpferde beim Event in den Niederlanden anzutreten, nutzte die Nummer eins der Welt das Wochenende spontan, um beim CDI in Dortmund den 12-jährigen Westfalen Den Haag (Diamond Hit x Florestan I) zu satteln. 




Isabell Werth und der 12-jährige Westfale Den Haag erzielten im Grand Prix de Dressage von Dortmund 69,973 Prozent. In der Kür belegte das Paar mit 75,438 Prozent bereits Platz zwei. Den Sieg in der Kür sicherte sich Fabienne Müller-Lütkemeier mit Fabregaz (75,813). 

Den Haag ist seit November im Stall von Isabell Werth zuhause. Zuvor war der Diamond Hit-Sohn unter Beatrice Buchwald zu sehen. Im Januar trat das Paar erstmals bei einem Grand Prix an - in Ankum. Dort erzielten Isabell Werth und Den Haag 70,233 Prozent. Im grand Prix de Dressage von Dortmund zeigte sich Den Haag noch etwas angespannt, tags drauf in der Kür gelang es seiner Reiterin schon besser seine Stärken zur geltung zu bringen.  “Im Grand Prix war das noch weit weniger rund”, so Werth über den Braunen, der international bereits bei den Weltmeisterschaften der Jungen Pferde auffiel und Platzierungen und Siege aufzuweisen hat, in den vergangenen zwei Jahren jedoch wenig Turniererfahrung sammeln konnte. “Der Schritt von gestern heute zur Kür und die Art und Weise wie er sich gezeigt hat, das macht mich schon sehr sehr zufrieden”, verkündete die Nummer eins der Welt unumwunden. 

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