Jessica von Bredow-Werndl lässt Isabell Werth hinter sich

Erster Start im Olympiajahr, persönliche Bestleistung, Sieg vor der Nummer eins der Welt - es läuft für Jessica von Bredow-Werndl.  Im Weltcup-Grand Prix von Neumünster hat sie im Sattel ihrer Dalera Isabell Werth hinter sich gelassen und die Ehrenrunde angeführt.



Jessica von Bredow-Werndl und die Trakehner-Stute TSF Dalera BB (Easy Game x Handryk) haben beim Grand Prix von Neumünster einen großartigen Auftakt ins Olympiajahr feiern können. Im Grand Prix der Weltcup-Tour erzielte das Duo mit 81,500 Prozent nicht nur die Bestnote in der Konkurrenz, sondern auch persönliche Bestnote. 
„Dalera hatte jetzt drei Monate Pause. Wir beide haben noch nicht so viel Routine wie zum Beispiel Isabell, deshalb wollte ich hier in Neumünster starten, um in Wettkampf-Form zu bleiben“, sagte Jessica von Bredow-Werndl. „Die Arena war voll besetzt und Dalera richtig ,on fire‘. Ein bisschen übermotiviert sind wir dann auch in die Galoppwechsel und die Zick-Zack-Traversale gestartet. Aber ich hatte ein super Gefühl, Dalera hat unglaublich an Kraft und Selbstvertrauen gewonnen.“

Etwas übermotiviert zeigte sich auch Westfale Emilio (Ehrenpreis x Cacir AA) mit Isabell Werth zu Beginn im Weltcup-Viereck von Neumünster. Dabei kam es zu kleinen Fehlern, die am Ende die Wertnote drückten. Die Richter vergaben 78.130 Prozent für ihre Vorstellung. „Normalerweise braucht Emilio nach einer so langen Pause ein paar mehr Prüfungen, um ruhiger zu werden. Hier hatte ich auf der Schlusslinie das Gefühl, ihn wieder bei mir zu haben und hoffe, dass wir das mit in die Kür morgen nehmen können“, sagte Werth. Es wird also spannend am Sonntag, wenn die Kür auf dem Programm steht. 

Rundum zufrieden war Benjamin Werndl mit dem Grand Prix seines elfjährigen Famoso OLD. Der Oldenburger Wallach (Farewell III x Welt Hit II) bestreitet erst seine zweite Grand-Prix-Saison, kann aber bereits zahlreiche Siege und Platzierungen in dieser Klasse vorweisen. In Neumünster belegten sie mit 74.587 Prozent Rang drei. „Mein Ziel ist es, mit Famoso und Daily Mirror zwei Pferde für das Weltcup-Finale zu qualifizieren. Mit Daily Mirror werde ich nächste Woche noch in Göteborg starten, mit Famoso im März in s’Hertogenbosch und dann sehen, ob wir in Las Vegas starten“, sagte Wendl.

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