Sportler und Virologen sehen keine Chance für Olympia - IOC hält am Plan fest

Sowohl Sportler wie Virologen sehen keine Chance mehr auf eine planmäßige Austragung der Olympischen Spiele in Tokio. Doch das IOC hält weiterhin tapfer am ursprünglichen Plan fest...

 



?Alle Welt wartet auf die erlösende Absage oder Verschiebung der Olympischen Spiele, deren Eröffnungsfeier immer noch für den 24.Juli 2020 geplant ist. Das Olympische Feuer, vor rund zehn Tagen in Griechenland entzündet, ist inzwischen per Flugzeug in Japan angekommen. IOC-Präsident Thomas Bach gibt sich weiterhin stoisch.

Eine rasche Absage der Olympischen Spiele 2020 wäre fair für alle Athleten. Das zumindest äußern immer mehr Sportler und Funktionäre der verschiedensten olympischen Diziplinen. Dressurreiterin Isabell Werth kritisierte in einem Interview der Bild-Zeitung die Hinhalte-Taktik des IOC. Fechter Max Hartung geht laut Meldung der Welt noch einen Schritt weiter und gab seinen Verzicht auf die Olympischen Spiele bekannt. Der Unmut wächst, die Äußerungen werden drastischer. Ex-Fußball-Nationalspieler Paul Breitner attackiert das IOC mit den Worten: "Bei diesen Profilneurotikern kommt mir das Kotzen..."

Doch IOC-Präsident Thomas Bach gibt sich weiterhin stoisch. Inzwischen melden sich auch Virologen zu Wort und sehen angesichts der Corona-Pandemie keine Möglichkeit mehr die Olympischen Spiele im Sommer 2020 durchzuführen. Doch das IOC und die Organisatoren in Japan halten sich weiter zurück mit einer Entscheidung.