Olympia Tickets von Sri Lanka, Syrien und Jordanien im Kreuzfeuer

Der International Jumping Riders Club (IJRC) stellt die Rechtmäßigkeit der Olympiatickets für Sri Lanka, Syrien und Jordanien in Frage. Deshalb hat der IJRC die Rechts- und Springabteilung der FEI kontaktiert.

 




Der International Jumping Riders Club (IJRC) informiert auf seiner Webseite darüber, dass er Kentnnis darüber hat, dass die Vergabe einiger weniger Olympiatickets für Unmut bei Springreitern gesorgt hat. In der Meldung der Rubrik "News" heißt es:

"Wir sind uns der unangenehmen Situation bewusst, die aufgetreten ist. Viele Springreiter und andere Beteiligte haben sich beschwert, weil es einigen Reitern zu leicht gefallen sei, die individuellen Plätze ihrer Gruppe für Springreiter in Tokio zu bekommen."

Gemeint sind damit die Einzel-Startplätze der Olympiatickets, die Sri Lanka, Syrien und Jordanien erhalten haben. Der International Jumping Riders Club (IJRC) ist für die Formel der FEI Longines-Rangliste verantwortlich. Für die faire Gestaltung der in Frage kommenden Veranstaltungen und die Genehmigung sind jedoch auch Nationale Verbände, FEI und ausländische Richter verantwortlich. Deshalb hat der IJRC nun auch die die Rechts- und Springabteilung der FEI informiert.

Eleonora Ottaviani, Direktorin des IJRC, rief in ihrer Erklärung dazu auf einzugreifen, um Fairness und eine faire Gestaltung der Springturniere zu gewährleisten. Die Formulierung "gleiche Bedingungen" zielt darauf ab, dass die Springreiter aus den betroffenen Ländern Sri Lanka, Jordanien und Syrien ihre Olympia-Tickets bei Turnieren erworben haben, bei denen teilweise lediglich fünf Reiter bzw. Starterpaare angetreten sind. Warum die Turniere nicht besser besucht waren und nur ein kleines Teilnehmerfeld am Start war, spielt dabei keine Rolle. Die Bedingungen unter denen die drei Reiter ihre Qualifikation für die Olympischen Spiele erzielte, erscheinen vergleichsweise deutlich leichter. Offensichtlich gibt es Nachbesserungsbedarf bei den Regeln, um gleichberechtigte Startbedingungen für alle Reiter sicherzustellen.