Noch ein Amt für Ingmar de Vos

Ingmar de Vos, seit 2014 Präsident der FEI und seit 2017 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), hat viele Ämter inne. Nun darf er sich auch Präsident der International Horse Sports Confederation (IHSC) nennen. 



Mit der Wahl zum Präsidenten der International Horse Sports Confederation (IHSC) kann der Belgier Ingmar de Vos ein weiteres Amt zu seinen Aufgaben zählen. Die Wahl fand bereits am 7. Dezember im Hong Kong Jockey Club statt, im Rahmen  der Generalversammlung des IHSC. Zwei Jahre dauert die Amtsperiode. Die Aufgaben, die mit dem neuen Amt verbunden sind, kennt Ingmar de Vos gut. Immerhin war er die letzten zwei Jahre bereits Vizepräsident und konnte seinem Vorgänger Louis Romanet über die Schulter schauen.

Neben seiner Position als FEI-Präsident und IOC-Mitglied ist de Vos aber auch Mitglied der Governance-Taskforce des Verbandes der Internationalen Sommerolympischen Verbände (ASOIF). Anfang November 2018 wurde er in den Rat der Global Association of International Sports Federation (GAISF) und als Vertreter der GAISF in das 12-köpfige Exekutivkomitee der World Anti-Doping Agency (WADA) berufen. Und auch das ist noch nicht alles: Ab dem 1. Januar 2020 ist Ingmar de Vos der ASOIF-Vertreter im WADA-Exekutivkomitee und im Stiftungsrat. Bei so vielen internationalen Ämtern geht es fast völlig unter, dass Ingmar de Vos auch im Vorstand des Belgischen Nationalen Olympischen Komitees sitzt.

Mit seinem Engagement beim IHSC setzt sich Ingmar de Vos für die Gesundheit und das Wohlergehen der Pferde ein. Die Organisation hat es sich bei ihrer Gründung 2013 auf die Fahnen geschrieben das Pferdewohl zu verbessern. Zu diesem Zweck wird die technische und wissenschaftliche Zusammenarbeit verschiedener Gremien und Verbände gesucht. Unter anderem tauschen die FEI und die International Federation of Horse Racing Authorities (IFHA) sich aus. Seit einiger Zeit wird auch der Austausch mit der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gepflegt.

Quelle: eurodressage.com