Die Herren sichern sich Silber und Bronze

Die deutschen Herren der Disziplin Volitigieren waren bei den FEI Weltreiterspielen in Tryon enorm gut unterwegs. Daher wunderte es nicht, dass am Ende des Wettbewerbs alle drei dicht hintereinander auf den vorderen Plätzen lagen. Nur für den Sieg hat es in diesem Jahr nicht gereicht, den sicherte sich der Franzose Lambert Leclezio, der sich als Maß der Dinge erwies. 



Die deutschen Voltigierer in der Konkurrenz der Herren waren stark und lieferten zuverlässig an. Dass die Goldmedaille am Ende nach Frankreich ging, war ein ganz anderes Thema. Der Franzose war überragend, dominierte, zeigte Vorstellungen wie von einem anderen Stern und spielte in einer eigenen Liga. Mit 9,262 bewerteten die acht Richter seine Vorstellung, im Endergebnis bedeutete das 8,744 Punkte. Dahinter belegten die deutschen Herren die Plätze zwei bis vier. Jannik Heiland (8,606) sicherte sich die Silbermedaille, Thomas Brüsewitz (8,533) freute sich über Bronze und Jannis Drewell machte die Erfahrung, dass er erstmals bei einem Championat ohne Medaille nachhause zurückkehrt. Doch alle drei waren glücklich und zufrieden mit ihren Leistungen und vor allem mit den Leistungen ihrer Pferde. Ein besonderes Lob sprach Bundestrainerin Ulla Ramge Danny Boy aus, der am finalen Tag des Wettbewerbs nicht nur die Gruppe zum Sieg getragen hatte, sondern auch Thomas Brüsewitz im Einzel zu Bronze. „Bei diesen Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit hat Danny Boy heute Fantastisches geleistet. Unglaublich, wie er am Ende noch für seine Gruppe mitgekämpft hat.“
Bundestrainerin Ulla Ramge zeigte sich aber mindestens ebenso begeistert von den Vorstellungen ihrer Schützlinge. „Wir haben mit Lambert Leclezio einen würdigen Weltmeister. Was er abgeliefert hat, war wirklich klasse. Aber ich bin auch stolz, dass wir es ihm schwer gemacht haben. Unsere drei Jungs haben ihn super vor sich hergetrieben, er musste schon Nerven behalten."  Das Fazit der Bundestrainerin war durchweg positiv -  sie konnte sich über einen wahren Medaillenregen bei den FEI Weltreiterspielen von Tryon freuen. Mit insgesamt sieben Medaillen für ihre Voltigierer avancierten die Wettbewerbe in Tryon zu den erfolgreichsten Weltreiterspielen in ihrer Trainerlaufbahn.

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