Das Golden Girl bei den Damen heißt Kristina Boe

Am letzten Tag der Voltigier-Wettbewerbe der FEI Weltreiterspiele von Tryon setzte Kristina Boe sich erneut an die Spitze der Damen-Konkurrenz. Sie holte Gold und schrieb damit ein klein wenig Geschichte. Es ist das erste Gold in der Einzelwertung für eine deutsche Voltigiererin seit zehn Jahren. 



Die deutschen Voltigierer haben bei den FEI Weltreiterspielen von Tryon von Tag eins an geglänzt. Dass die deutschen Athleten diese großartige Leistungsdichte von Anfang bis Ende halten konnten, macht das gewonnene Gold nocht wertvoller. Es war keineswegs Glück, dass die große Medaillen-Aubeute möglich machte. Tag für Tag haben die deutschen Voltigierer abgeliefert. Für Kristina Boe gilt das ganz besonders. „Ich wollte noch einmal eine Runde abliefern, bei der alles klappt. Das ist uns, glaube ich, gelungen“, sagte die 30-Jährige nach ihrer Kür. „Die Weltreiterspiele sind der hochkarätigste Wettkampf, den unser Sport zu bieten hat. Darauf bereiten wir uns vier Jahre vor. Es ist der größte und bedeutsamste Titel, den wir erreichen können, dafür geben wir alles“, sagte die amtierende Deutsche Meisterin nach der Siegerehrung. 
Mit dem Endstand von 8,388 Punkten nach Pflicht, Technikprogramm und zwei Kürdurchgängen war Kristina Boe der Weltmeistertitel sicher. Einen großen Anteil hatten daran ihr Pferd Don de la Mar und Longenführerin Winnie Schlüter, die seit Jahren ein eingespieltes Team sind.
Platz zwei und damit Silber ging ebenfalls nach Deutschland. Janika Derks konnte sich noch einmal steigern und mit 8,374 Punkten am Ende den Platz hinter Kristina Boe belegen. Bronze ging an die Österreicherin Lisa Wild mit 8,363 Punkten.

Ergebnisse