WEG Tryon: Nationenpreis im Voltigieren geht an Deutschland

In diesem Jahr sind bei den FEI Weltreiterspielen in Tryon erstmals Medaillen für einen Nationenpreis im Voltigieren vergeben worden. Der Titel ging an Deutschland und wurde hochverdient gewonnen. 



Erstmals wurden in diesem Jahr bei den FEI Weltreiterspielen in Tryon in der Disziplin Voltigieren Medaillen für einen Nationenpreis vergeben worden. 
Dank der guten Leistungen in der Pflicht ging Deutschland als letzte der neun Nationen an den Start. Kristina Boe, die als erste auf dem Rücken von Don de la Mar mit ihrer Einzel-Kür den deutschen Auftritt eröffnete, machte es etwas spannend. Ein paar Wackler, ließen die Zuschauer kurz um eine Top-Note bangen. Doch mit ihrem Score von 8,500 war sie am Ende sehr zufrieden.„Es ist eine schwere Kür, das ist auf diesem Niveau unvermeidbar. Ich habe viel Balance- und Risikoelemente drin und bin zweimal etwas aus der Balance gekommen, habe mich aber sofort beim nächsten Galoppsprung wieder gefangen und, glaube ich, das ganz gut noch nach Hause gebracht“, sagte sie. Jannik Heiland, der als zweiter Einzelvoltigierer seine Kür an den Film "Der Pianist" angelehnt hatte, glänzte mit einer fehlerfreien Vorstellung auf Dark Beluga, die ihm die Wertnote 8,986 einbrachte.  Zur Freude von Bundestrainerin Ulla Ramge lieferte auch das Team sensationell gut ab. Mit einer an Höchstschwierigkeiten, originellen Übungen und sportlichen Höhepunkten gezeichneten Kür zum Thema „Die Unfassbaren“ besiegelten die Kölner – Thomas Brüsewitz, Chiara Congia, Justin van Gerven, Torben Jacobs, Corinna Knauf und Jana Zelesny mit Danny Boy und Longenführer Patric Looser – die deutsche Goldmedaille.
In der Summe erzielte die deutsche Mannschaft 26,502 Punkte, womit sie die Repräsentanten aus der Schweiz – das Team Lütisburg, Nadja Büttiker und Lukas Heppler – mit 25,833 Punkten sowie die Österreicher – Team RC Wildegg, Katharina Luschin und Lisa Wild - mit 25,71 Punkten auf die Medaillenränge verwies. 

Quelle: FN Press

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