WEG Tryon: Die deutschen Voltigierer feiern einen starken Auftakt

In der Konkurrenz der Herren haben die Voltigierer bei den FEI Weltreiterspielen von Tryon heute bei der Pflicht ein enorm starkes Teilnehmerfeld präsentiert. Die drei deutschen Teilnehmer konnten hervorragend abschneiden und belegten die Plätze eins, zwei und vier. 



So starke Auftritte bei derart vielen Teilnehmern sieht man selten bei den Voltigierern. Sechs Teilnehmer haben in der ersten Qualifikation bei den Weltreiterspielen von Tryon Vorstellungen gezeigt, die mit einer Wertnote über 8,1 bewertet wurden. Das Spitzenergebnis von 8,480 lieferte dabei Thomas Brüsewitz, der als dritter deutscher Starter die Führung im Ranking übernehmen konnte. Zuvor hatten bereits Jannik Heiland (8,468) und Jannis Drewell (8,286) abgeliefert und sich mit sehr guten Wertnoten vorne platzieren können. Alle drei strahlten nach ihrem Pflicht-Auftritt zufrieden und versicherten, dass sie bei ihrer Vorstellung sehr viel Spaß gehabt hätten. 
Jannis Drewell startete mit einem neuen Pferd und einem neuen Longenführer. "Unser junges Pferd Calimero hat sich sehr gut entwickelt und eine sehr gute Saison geliefert. Wir wollten ihn nicht überfordern und haben daher entschieden ihn nicht mit zu den Weltreiterspielen zu nehmen." Stattdessen trat Jannis Drewell mit Feliciano und Longenführer Lars an. "Das Training hat mir eine reiseintensive Zeit beschert. Ich wohne ja in Nordrhein-Westfalen und das Pferd steht in München." Der Start mit Feliciano bedeutete aber auch, dass Jannis Drewell erstmals bei einem Championat nicht mit seiner Mutter als Longenführerin antrat. "Das ist schon besonders. Als ich eben aus der Arena kam und sie in den Arm genommen habe, musste ich kurz mit den Tränen kämpfen."
Noch besser als Jannis Drewell präsentierte sich heute Jannik Heiland, der seine Pflicht auf dem Rücken von Dark Beluga absolvierte und dafür von den Richtern mit 8,468 belohnt wurde. Sein Fazit fiel entsprechend gut aus: "Ich war gut vorbereitet und es hat sehr viel Spaß gemacht hier in der großen Arena anzutreten." Sein Plan ist es in Tryon vier gute Runden abzuliefern. Die nächste Runde wird morgen gezeigt. Das Thema für die Kür von Jannik Heiland ist an den Film der Pianist angelehnt. Man darf gespannt sein, wie er dieses Thema umsetzt. 

Ergebnisse