CVI Leipzig: Voltigierer trafen sich zur letzten Etappe der Saison

Für die Voltigierer hieß es am Wochenende: auf in die letzte Runde. Die internationalen Voltigierer konnten in Leipzig zum letzten Mal in dieser Saison Punkte sammeln. In allen drei Disziplinen standen deutsche Teilnehmer auf dem Podium. Beste Voraussetzungen für das Finale in Dortmund...



Sehr zur Freude von Bundestrainerin Ursula Ramge konnten ihre Schützlinge in Leipzig überragende Leistungen zeigen. Einen echten Durchmarsch lieferte Kristina Boe in der Disziplin der Damen. Die Vize-Weltmeisterin konnte in beiden Umläufen den Top-Score landen, auch wenn ihr vierbeiniger Sportpartner Don de la Mar laut Longenführerin Winnie Schlüter „ganz schön beeindruckt von der Atmosphäre war.“ Boe setzte vom ersten Moment an auf Risiko: „Bei meiner Kür gibt es gar keine Sicherheitsrunde, ich muss immer voll durchziehen und war voll konzentriert.“




 


Auch bei Daniel Kaiser lief es rund: „Ich bin tatsächlich ein bisschen überrascht, denn in Mechelen lief es total schief.“ In Leipzig jedoch gelang Kaiser auf Sir Bernhard von der Wintermühle mit Nina Vorberg an der Longe im ersten Umlauf das zweitbeste Ergebnis und er konnte sich im zweiten sogar noch zum Bestergebnis hocharbeiten. So nutzte Daniel Kaiser die letzte Chance, sich für das Finale im FEI World Cup Vaulting vom 2. bis 5. März 2017 in Dortmund zu qualifizieren.


Ein bisschen anders lief es bei Torben Jacobs und seiner Partnerin Theresa-Sophie Bresch. Im ersten Umlauf hatten sie mit Picardo und Patric Looser an der Longe die Konkurrenz dominiert und sich mit über einem Punkt Vorsprung an die Spitze gesetzt. Im zweiten Umlauf lieferten sie allerdings lediglich das zweitbeste Ergebnis, das Polster aus Runde eins sicherte den Sieg der Weltcup-Wertung jedoch ab: „Wir haben irgendwie im zweiten Umlauf nicht so ganz mit dem Pferd zusammen gefunden. Aber in den kommenden sechs Wochen bis zum Weltcup-Finale werden wir noch an dieser Harmonie feilen und hoffentlich dann zwei Mal unsere Leistungen abrufen können“, so Jacobs.