FEI verurteilt drei Distanzreiter

Das Tribunal der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) hat drei Distanzreiter mit Strafen und Bußgeldern belegt, nachdem sie Pferde bei Wettbewerben missbraucht haben. Dabei ging es vor allem um den nicht angemessenen Einsatz von Gerten und Zügeln, die dazu benutzt wurden bereits deutlich sichtbar erschöpfte Pferde weiter zu Höchstleistungen anzutreiben. 

 



Die drei Fälle, die jetzt vom Tribunal der FEI verhandelt wurden, sind von der internationalen Aktionsgruppe "Clean Endurance" vorgebracht worden, die sich gegen "Betrug, Doping und Pferdemissbrauch im Distanzsport" einsetzt. Dass die FEI mit ihren Urteilen in allen drei Fällen, die von Clean Endurance aufgedeckt wurden, Recht gesprochen hat, unterstützt die Organisation und ihren unermüdlichen Einsatz.
Die drei jetzt betroffenen Reiter haben von der FEI Sperren von 12 bis 30 Monaten erhalten. Zusätzlich sind sie verpflichtet worden Bußgelder zu zahlen. Die Distanzritte, bei denen sie ihr Fehlverhalten zeigten, fanden im vergangenen Winter statt.