Das erste Turnier nach dem Shutdown läuft

Erstmals seit dem Corona-Shutdown in Deutschland starten an diesem Wochenende Springreiter wieder auf einem Turnier. Die Durchführung erfolgt unter strikten Maßnahmen. Als Pilotprojekt soll die Veranstaltung in Westergellersen zeigen, ob die Austragung von Prüfungen den Corona-Zeiten angepasst werden kann. 



In Westergellersen wird an diesem Wochenende ein Turnier ausgetragen. Springpferde-Prüfungen, bei denen ausschließlich Berufsreiter, Ausbilder von Springpferden und deren Auszubildende startberechtigt sind, stehen auf dem Plan. In normalen Zeiten wäre das keine Meldung. Doch in Corona-Zeiten ist diese Nachricht ein glänzender Hoffnungsschimmer. Denn die Veranstaltung, die vom RV Montagsclub e.V: in Absprache mit dem Landkreis Lüneburg und dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz durchgeführt wird, ist das erste Reitsport-Turnier, das seit dem Corona-Shutdown Mitte März stattfinden darf. Als Pilotprojekt soll es zeigen, wie eine Reitsport-Veranstaltung mit an Corona-Schutzmaßnahmen angepassten Eckdaten ausgetragen werden kann. 

Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Berufsreiter und Ausbilder von Springpferden. Zuschauer sind nicht zugelassen, auch Pferdebesitzer müssen sich an diese Auflage halten. Jeweils ein Pfleger für zwei Pferde darf auf dem Gelände anwesend sein. Der Mund-Nasenschutz muss auf dem Gelände ständig getragen werden. Der Reiter darf jedoch ohne Maske auf dem Vorbereitungsplatz und im Parcours reiten. Boxen stehen nicht zur Verfügung, ebenso ist kein Hufschmied vor Ort. 

Sollte das Pilotprojekt überzeugen, besteht die Hoffnung in diesem kleinen Rahmen weitere Turniere zu veranstalten und damit den Reitsport allmählich wieder in Gang zu bringen.