Meteor-Preis an Sönke Sönksen

Der renommierte Meteor-Preis wird in diesem Jahr an Sönke Sönksen verliehen. Die Feierlichkeiten finden jedoch erst im September statt wie sonst im April. Auch auf die Preisverleihungen hat die Corona-Pandemie eben ihre Auswirkungen. 
 
Sönke Sönksen ist ein waschechter Holsteiner Jung. 1938 als Sohn einer Bauernfamilie in Meldorf in Dithmarschen geboren, gehörten Pferde schon immer zu seinem Leben dazu. 1966 zog er nach Versmold, um im Stall des Fleischwaren-Fabrikanten und Sportstallinhabers Werner Stockmeyer als Bereiter zu arbeiten. Eine Verbindung, die lange währte. Bis zum Tod von Werner Stockmeyer verblieb Sönksen in dessen Stall. In den 1970er Jahren zählte Sönke Sönksen zu den erfolgreichsten Athleten der Republik:  Bei den Europameisterschaften 1975 in München gewann er mit Kwept Mannschaftsgold und Einzel-Bronze, bei den Olympischen Spielen ein Jahr später im kanadischen Montreal sprang er mit der Equipe zur Silbermedaille. Bei den Deutschen Meisterschaften wurde er 1975 mit Silber, 1978 mit Gold ausgezeichnet.

Nach Abschluss seiner aktiven Karriere nahm er 1992 einen Trainerposten beim Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) an der Seite des damaligen Bundestrainers Herbert Meyer an und war bis 2001 rund 50 Mal Equipechef für deutsche Mannschaften bei Nationenpreisen.
 
Unter der Voraussetzung, dass sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie in wenigen Monaten merklich beruhigt haben, findet die Preisvergabe am 22. September im Schloss Bredeneek in Lehmkuhlen in Anwesenheit des schleswig-holsteinischen Innenministers Hans-Joachim Grothe statt, die Laudatio hält Alois Pollmann-Schweckhorst.

Quelle: PM