Corona-Soforthilfe kann ab jetzt beantragt werden


 


Die FN weist in einer Pressemitteilung daraufhin, dass viele Menschen, die im Reitsport arbeiten die Corona-Soforthilfe in Anspruch nehmen können. Anträge können ab sofort eingereicht werden. Von den Einschränkungen, die im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen getroffen wurden, sind zahlreiche Reitvereine, Reitschulbetriebe und Reitlehrer besonders hart betroffen. 


Wer darf die Soforthilfe in Anspruch nehmen?


Das jüngst beschlossene Soforthilfepaket für „Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige“ hat ein Gesamtvolumen von derzeit 50 Mrd. Euro. Solo-Selbstständige (z.B. Trainer) und Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten können einen einmaligen Zuschuss von 9.000 Euro erhalten. Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten können einen einmaligen Zuschuss von 15.000 Euro erhalten. Dabei ist zu beachten, dass die jeweiligen Bundesländer unterschiedliche Zahlen als Obergrenzen ausweisen. So sind es in Bayern Unternehmen bis 25 Mitarbeiter. Ebenfalls wichtig zu wissen ist, dass sich die Zahl der Mitarbeiter nicht pro Kopf errechnet. Zwei Teilzeit-Kräfte mit je 50 Prozent ergeben damit einen Vollzeit-Mitarbeiter.


Das Geld der Corona-Soforthilfe muss nicht zurückgezahlt werden, sofern es vollständig benötigt wird. Mehr Details über das Soforthilfeprogramm gibt es hier: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html („Soforthilfe für Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe“). Ziel des Zuschusses ist die Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und die Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, etwa durch laufende Betriebskosten wie Mieten oder Kredite für Betriebsräume. Es geht aber nicht darum, den entgangenen Umsatz auszugleichen. 

 

Dort, wo diese Bestimmungen bereits veröffentlicht wurden, werden auch Sportvereine und -verbände als grundsätzlich antragsberechtigt bzw. förderfähig bezeichnet. Beispielhaft sind die entsprechenden Förderkriterien in Baden-Württemberg oder in Nordrhein-Westfalen. In Baden-Württemberg wird folgendes als Unternehmen bezeichnet: „…jede Einheit, unabhängig von ihrer Rechtsform, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt“. In NRW heißt es: „Den Antrag stellen dürfen gemeinnützige Unternehmen, die unternehmerisch tätig sind. Dies umfasst auch entsprechende Vereine.“

 

Um hier möglichst frühzeitig die berechtigten Ansprüche deutlich zu machen, empfiehlt die FN allen Vereinen, Verbänden und selbstständigen Unternehmen (z.B. Betriebe, Trainer) unbedingt Förderanträge bei den in den Ländern zuständigen Ansprechpartnern zu stellen. Zu den Antragsberechtigten müssen auch Vereine und Verbände zählen, die Beschäftigungsverhältnisse haben bzw. wirtschaftlich oder unternehmerisch tätig sind und in der Folge der Coronavirus-Pandemie in eine existenzbedrohende Wirtschaftslage und/oder Liquiditätsprobleme geraten sind. 


Auf der Webseite der FN ist außerdem ein Link zu einer Übersicht der Förderprogramm der Bundesländer ausgewiesen. 


Quelle: FN Press

 

 




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